Bundesverband / Ausbildungspreis

Preis für Ausbildung an den medizinischen Fakultäten

Die Medizinstudenten im Hartmannbund haben erneut die beste Fakultät Deutschlands gesucht. Nach 2005 (Sieger: Leipzig) haben sie 2008 zum zweiten Mal den so genannten Ausbildungspreis ausgeschrieben. Vom 1. November 2008 bis 31. Januar 2009 waren bundesweit alle Medizinstudenten aufgerufen, ihre Bewertungen abzugeben.
Auf Leipzig (2005) folgt Aachen: Der „Preis des Hartmannbundes für Ausbildung an den Medizinischen Fakultäten 2008/2009“ ist am 2. Juli 2009 an die Medizinische Fakultät der RWTH Aachen übergeben worden. In seiner Laudatio nannte der Vorsitzende des Hartmannbundes das innovative Lehrkonzept, die durchgehende praktische Orientierung und die gute Strukturierung des Praktischen Jahres als Beispiele für diese Entscheidung. „Damit investieren Sie in eine Ausbildung, die den guten und gut vorbereiteten Arzt von morgen zum Ziel hat und gestalten ein wichtiges Stück Zukunft“, bescheinigte Prof. Dr. Kuno Winn der Aachener Fakultät, für die der Studiendekan Prof. Dr. Wolfgang Dott den Preis entgegennahm.

Was dabei für die medizinischen Fakultäten ein Ansporn sein soll, ist für die dort Lernenden eine Chance: So verbessert eine gute Ausbildung nicht nur die eigene Qualifikation, sondern eröffnet auch höhere Berufschancen im In- und Ausland.

Die nicht ausgezeichneten Fakultäten sollen keinesfalls disqualifiziert, sondern vielmehr ermutigt werden, ihre Ausbildung im Sinne der Medizinstudierenden zu verbessern. Um eine objektive Wahl zu treffen, bezieht sich der Hartmannbund wieder auf den Sachverstand einer ausgesuchten Jury (gesundheitspolitische Journalisten, Universitätsvertreter etc.) und Mitgliedern des Ausschusses Medizinstudenten zusammensetzt. Mit dem Ausbildungspreis wollen die Medizinstudenten im Hartmannbund regelmäßig die "beste" Medizinische Fakultät Deutschlands auszeichnen.

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