Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und Kliniken
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Die Krankenhäuser kämpfen derzeit mit einem hohen Kostendruck, fehlenden Investitionsmitteln seitens der Länder, einem sich dramatisch abzeichnenden Ärztemangel und einer Zunahme der Behandlungsfälle. Darunter leiden an vielen Kliniken vor allem auch die Arbeitsbedingungen. 24-Stunden-Dienste oder 48-Stunden-Wochen sind nicht mehr wie gesetzlich vorgesehen die Ausnahme, sondern im Arbeitsalltag der Ärztinnen und Ärzte inzwischen die Regel. Mit den Arbeitsbedingungen im Krankenhaus konfrontiert, entscheiden sich Medizinstudenten und junge Ärzte immer häufiger für eine berufliche Tätigkeit außerhalb der kurativen Versorgung oder wandern aus. Der Hartmannbund dringt daher auf eine ausreichende Finanzierung des stationären Sektors, damit die Arbeitsbedingungen verbessert und die derzeit 5.000 Stellen besetzt werden können. Dazu gehört auch die Umgestaltung und Anpassung des DRG-Systems an die Aufgabenprofile eines Krankenhauses (z.B. Berücksichtigung der Weiterbildung). Darüber hinaus fordert der Hartmannbund die Aufsichtsbehörden auf, die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes besser zu kontrollieren. Seit Jahren sind die Stellenpläne an den Krankenhäusern der medizinischen Entwicklung nicht angepasst worden. Dies kann nicht weiter hingenommen werden.
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