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Presse Niedersachsen

30.09.2010
Hartmannbund begrüßt Umdenken des niedersächsischen Wissenschaftsministerium

Janzen: Unnötige Pflichtanteile und Verschulung des Medizinstudiums stoppen

Die von Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen in Niedersachsen wurden heute in Hannover vom Vorsitzenden des Ausschusses „Medizinstudierende im Hartmannbund“, Constantin Janzen, als durchaus lobens- und lohnenswerte Handlungsansätze bei der zukünftigen Gestaltung der akademischen Lehre begrüßt. Diese sehen neben einer Reduzierung der Prüfungs- und Studienleistungen unter anderem vor, einen deutlichen Schwerpunkt auf die Berücksichtigung studentischer Belange zu legen.

 

Janzen, selbst Studierender der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), erwartet nun, dass die Empfehlungen der Arbeitsgruppe für Bachelor- und Masterfächer auf alle Studiengänge ausgeweitet werden. „Überfrachtete Curricula, überbordende Lernkontrollen und unnötige Anwesenheitspflichten sind nicht nur ein Phänomen von Bachelor- und Masterstudiengängen, sondern betreffen ebenso die traditionellen akademischen Lehrausbildungen – insbesondere das Medizinstudium“, so Janzen. Statt im Hinblick auf die Verantwortung des Arztberufes die Eigenverantwortung für das eigene Handeln sowie die Wahlmöglichkeiten im Medizinstudium zur freien Entfaltung der individuellen Fähigkeiten und Interessen zu erhöhen, werden immer neue Vorschläge für eine vollständige Verschulung des Medizinstudiums gemacht - wie zuletzt vom niedersächsischen Sozialministerium mit der Einrichtung eines Pflichttertials Allgemeinmedizin. Derartige Ansätze sind, wie von der Arbeitsgruppe aufgezeigt, kontraproduktiv und tragen nicht zur Attraktivitätssteigerung des Berufsbildes bei. „Verbesserte Rahmenbedingen in der Aus- und Weiterbildung sind der Schlüssel zur Gewinnung des ärztlichen Nachwuchses für die wohnortnahe haus- und fachärztliche Versorgung“, sagte Janzen.
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News

Presse

24.02.2012
Die Entscheidung der Diakonischen Dienste Hannover (DDH), nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen der Diakonie Niedersachsen die Gehälter der Ärzte in den Diakonie-Krankenhäusern in Hannover jetzt unverzüglich freiwillig zu erhöhen, bezeichnet der Vorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachsen, Dr. Bernd Lücke, als begrüßens- und nachahmenswert.
31.01.2012
Dr. Bernd Lücke kritisiert die Forderung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), das Gehalt des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, zu kürzen, auf das Schärfste.
20.01.2012

Der niedersächsische Hartmannbund hat die Aufnahme der ärztlichen Körperschaften, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) und Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), mit beratender Stimme in den Krankenhausplanungsausschuss des Landes begrüßt.

22.09.2011

Es entspricht dem ärztlichen Ethos,den Patienten diejenigen medizinisch notwendigen und sinnvollen Leistungen anzubieten, die die gesetzlichen Krankenkassen nicht übernehmen, so der Vorsitzende des niedersächsischen Hartmannbundes, Dr. Bernd Lücke, in Hannover.

 

09.08.2011

"Das Heidekreis-Klinikum in Soltau führt uns gerade schonungslos vor Augen, wie dramatisch der Ärztemangel an den deutschen Kliniken mittlerweise ist. Es zeigt aber auch, dass die Krankenhausträger nicht bereit sind, sich den strukturellen Entwicklungen anzupassen." So kommentierte der Landesvorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachsen, Dr. med. Bernd Lücke, die vorübergehende Schließung der Inneren Abteilung 1C des Heidekreis-Klinikums in Soltau.

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