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Presse Baden-Württemberg

13.04.2011
Faire Bedingungen für PJ-Vergütung

Der Landesverband Baden-Württemberg des Hartmannbundes fordert eine faire Art der Aufwandsentschädigung!

„Dass man das Praktische Jahr honoriert, ist nur ein erster Schritt in die richtige Richtung,“ kommentiert der studentische Vertreter des Hartmannbundes aus Ulm, Michael De Giacomo die Problematik der Studenten bezüglich der PJ-Vergütung, „denn viele Probleme gilt es noch, im Detail zu lösen“, so De Giacomo weiter.

Der Hartmannbund fordert bereits seit Jahren eine allgemeine Aufwandsentschädigung für Medizinstudenten im PJ. Inzwischen bieten auch immer mehr Kliniken diese „Honorierung“ an.

„Jetzt kommt aber das Problem“, so Michael De Giacomo, „dass zum Beispiel die Uniklinik Ulm den PJ-Studenten das Geld erst nach ihrem Tertial ausbezahlt.“ Oft komme es so zu langen Wartezeiten was die Auszahlung betrifft.

Hinzu kommt die fehlende Möglichkeit, als „Vollzeit-PJ-Student“ einem „Nebenerwerb“ nachzukommen. Dies trifft auch gerade diejenigen Studenten, die nicht über ein entsprechendes „finanzielles Polster“ oder ein wohlhabendes Elternhaus verfügen.

Daher fordert der Hartmannbund Landesverband Baden-Württemberg eine faire Art der Aufwandsentschädigung, d.h. monatliche Ausbezahlung der Aufwandsentschädigung, nicht eine nachträgliche, womöglich erst Monate später!

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