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Presse Niedersachsen

23.05.2011
Hartmannbund fordert 5.000 Euro Einstiegsgehalt für Assistenzärzte

Lücke: Rahmenbedingungen in der Weiterbildung stellen Weichen für die zukünftige ärztliche Versorgung der Menschen in Niedersachsen

Der Vorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachsen, Dr. med. Bernd Lücke, hat sich im Rahmen der diesjährigen Landesversammlung des Verbandes am vergangenen Samstag in Wilhelmshaven mit Nachdruck für eine adäquate Vergütung in der ärztlichenBerufsausübung eingesetzt.

Der Vorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachsen, Dr. med. Bernd Lücke, hat sich im Rahmen der diesjährigen Landesversammlung des Verbandes am vergangenen Samstag in Wilhelmshaven mit Nachdruck für eine adäquate Vergütung in der ärztlichen Berufsausübung eingesetzt. "Wir bilden im Jahr bundesweit ca. 10.000 Medizinstudenten aus, davon werden allerdings nur ca. 6.000 dauerhaft als Arzt bzw. Ärztin in den Krankenhäusern und in der ambulanten Versorgung tätig" so Lücke. Der Rest wechsele in andere Berufsfelder wie Industrie, Verwaltung oder Personalberatung. "Hier nimmt der kommende Ärztemangel seinen Anfang".

Hauptgrund dieser Entwicklung sei die Tatsache, dass die Anfangs- gehälter von Assistenzärzten in den Krankenhäusern seit 1985 von ca. EUR 5.000 pro Monat auf aktuelle ca. EUR 2.500 pro Monat (bereinigte Kaufkraftparitäten nach Abzug Sozialabgaben) gesunken sind. Bei einer 50- bis 65-Stunden-Woche im Kranken- haus suchen sich viele Kolleginnen und Kollegen einfach Berufsfelder wie in der Pharmazeutischen Industrie, in denen das Anfangsgehalt bei ca. EUR 5.000 pro Monat liege, also auf demselben Niveau wie 1985.

 

Daher fordert der Hartmannbund seit 2007 von der Politik, nicht  nur den kommenden Ärztemangel endlich zur Kenntnis zu nehmen, sondern gleichzeitig das Anfangsgehalt der Assistenzärzte auf

EUR 5.000 zu erhöhen.

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News

Presse

24.02.2012
Die Entscheidung der Diakonischen Dienste Hannover (DDH), nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen der Diakonie Niedersachsen die Gehälter der Ärzte in den Diakonie-Krankenhäusern in Hannover jetzt unverzüglich freiwillig zu erhöhen, bezeichnet der Vorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachsen, Dr. Bernd Lücke, als begrüßens- und nachahmenswert.
31.01.2012
Dr. Bernd Lücke kritisiert die Forderung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), das Gehalt des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, zu kürzen, auf das Schärfste.
20.01.2012

Der niedersächsische Hartmannbund hat die Aufnahme der ärztlichen Körperschaften, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) und Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), mit beratender Stimme in den Krankenhausplanungsausschuss des Landes begrüßt.

22.09.2011

Es entspricht dem ärztlichen Ethos,den Patienten diejenigen medizinisch notwendigen und sinnvollen Leistungen anzubieten, die die gesetzlichen Krankenkassen nicht übernehmen, so der Vorsitzende des niedersächsischen Hartmannbundes, Dr. Bernd Lücke, in Hannover.

 

09.08.2011

"Das Heidekreis-Klinikum in Soltau führt uns gerade schonungslos vor Augen, wie dramatisch der Ärztemangel an den deutschen Kliniken mittlerweise ist. Es zeigt aber auch, dass die Krankenhausträger nicht bereit sind, sich den strukturellen Entwicklungen anzupassen." So kommentierte der Landesvorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachsen, Dr. med. Bernd Lücke, die vorübergehende Schließung der Inneren Abteilung 1C des Heidekreis-Klinikums in Soltau.

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