Politik aktuell
Brandenburger Herzpatienten werden per Ferndiagnose überwacht
Patienten mit chronischer Herzschwäche werden in Brandenburg künftig per Ferndiagnose überwacht. Dazu soll im Herbst das bundesweit erste flächendeckende Telemedizin-Netzwerk zur Versorgung von kardiologischen Hoch-Risikopatienten starten, teilte die AOK Nordost mit. Ziel des Projektes ist, Doppeluntersuchungen und teure Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.
Die Betreuung der bis zu 500 Herzpatienten übernehmen das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und das Städtische Klinikum Brandenburg/Havel gemeinsam mit niedergelassenen Hausärzten und Kardiologen. Mit telemedizinischen Geräten übermitteln die Patienten ihre Daten beispielsweise zu EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung an die telemedizinischen Zentren der Kliniken in Cottbus und Brandenburg/Havel liefern. Ärzteteams werten die Daten rund um die Uhr aus und informieren bei sich abzeichnenden Komplikationen die Patienten und deren behandelnde Ärzte. Die Werte des Patienten sollen zudem kabellos in eine elektronische Patientenakte in einem Telemedizinzentrum übertragen werden.

