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Unterstützungsleistungen

Ausbildungsförderung für Arztkinder

Wir unterstützen Halb- und Vollwaisen sowie Kinder aus Arztfamilien (Human-, Tier- und Zahnmedizin), wenn sich diese in finanzieller Not befinden. Die finanzielle Unterstützung gilt für Kindergartenkinder sowie für Kinder während der Schul- und Berufsausbildung einschließlich des Studiums und erfolgt einmal jährlich.

Anträge zur Unterstützung müssen vom 1. April bis 31. Mai eines Jahres bei der Stiftung eingehen. Für jedes zu unterstützende Kind muss ein separater Unterstützungsantrag vollständig ausgefüllt werden. Anhand der elterlichen Einkommen wird geprüft, ob dem Antrag entsprochen werden kann. Für die Prüfung des Antrags benötigen wir zusätzlich folgende Unterlagen:

  • Bescheinigung über die Kinderbetreuung
  • Schulbescheinigung/en
  • Ausbildungsbescheinigung
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Nachweis über die ärztliche Tätigkeit der Eltern (Kopie der Approbationsurkunde, aktuelle Berufserlaubnis/Kopien früherer Zeugnisse und Scheine)
  • aktueller Nachweis über die Einkünfte der Eltern (Gehaltsabrechnungen, Arbeitslosenbescheide, Sozialhilfebescheide, Renten, Kindergeld, Erziehungsgeld usw.) sowie Bafög-Bescheide
  • falls ein Elternteil verstorben ist, Kopie der Sterbeurkunde
  • vollständige Bankverbindung (Name der Bank, Kontoinhaber, IBAN, BlC)

Berufsförderung

In bestimmten Einzelfällen – Bedürftigkeit und besondere Notlagen vorausgesetzt – bieten wir auch eine Hilfestellung bei der Berufseingliederung. Die Unterstützung erfolgt auf Antrag in Form eines Zuschusses zu den entsprechenden Fortbildungskosten.

Neben dem ausgefüllten Antrag auf Unterstützung benötigen wir zusätzlich folgende Unterlagen:

  • Nachweis über die ärztliche Tätigkeit (Kopie der Approbationsurkunde, aktuelle Berufserlaubnis / Kopien früherer Zeugnisse und Scheine)
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • aktuelle Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Arbeitslosenbescheide, Sozialhilfebescheide, Renten, Kindergeld, Erziehungsgeld usw.)
  • vollständige Bankverbindung (Name der Bank, Kontoinhaber, IBAN, BlC)

Integration ausländischer Ärzte

In Zusammenarbeit mit dem VIA-Institut für Bildung und Beruf e. K. unterstützen wir Ärztinnen und Ärzte nichtdeutscher Herkunft, die in Deutschland ärztlich tätig werden wollen, jedoch keine deutschen Sprachkenntnisse besitzen. Ziel ist es, immigrierte oder immigrierende Ärztinnen und Ärzte auf ihre Arbeit in der ärztlichen Versorgung in Deutschland vorzubereiten.

Das VIA-Institut bietet ein eigens dafür entwickeltes modular aufgebautes Lehrgangssystem an. Es vermittelt in Verbindung mit Kursen und Praktika deutsche Fachsprachenkenntnisse und ärztliche Kommunikationstechniken und bietet eine Weiterentwicklung der medizinischen Fachkenntnisse sowie Informationen über das deutsche Gesundheitswesen. Damit unterstützt es die Teilnehmer bei der weiteren Planung ihres Berufsweges, erleichtert ihnen den Zugang zu Kliniken und hilft, kulturell und ausbildungsbedingte Spannungen im künftigen Arbeitsumfeld zu vermeiden.

Die Unterstützung erfolgt, solange dies durch einen Mangel an ärztlichem Nachwuchs in Deutschland gerechtfertigt scheint und/oder im Zuge der Internationalisierung des ärztlichen Arbeitsmarktes und der zunehmend globalen Migrationsbewegung im Interesse der Qualität der ärztlichen Versorgung in Deutschland liegt.

Voraussetzungen: Interessierte Ärztinnen und Ärzte müssen in ihrem Herkunftsland zur Ausübung des ärztlichen Berufs ermächtigt sein und einen Abschluss besitzen, der in Deutschland bereits anerkannt ist oder die Voraussetzungen für eine Anerkennung erfüllt.

Das Stipendium kann satzungsgemäß nur Personen gewährt werden, die im Sinne der Stiftungsrichtlinien unter Berücksichtigung des § 53 der Abgabenordnung zum Zeitpunkt der Beantragung die Voraussetzungen der Bedürftigkeit erfüllen.

Art der Unterstützung: Die Unterstützung erfolgt auf Antrag als Stipendium in Form eines Zuschusses zu den Kosten, die mit dem Besuch eines entsprechenden Kurses oder des gesamten Lehrgangssystems am VIA-Institut verbunden sind.

Antrag auf Unterstützung


Bitte beachten Sie: Unvollständige Anträge können leider nicht bearbeitet werden. Es besteht darüber hinaus  kein Rechtsanspruch auf eine Unterstützung durch die Stiftung. Voraussetzung für eine Unterstützung ist unter anderem, dass der Stiftung ein ausreichendes Spendenvolumen zur Verfügung steht.

Sie wünschen gern nähere Informationen zu dem Programm der Stiftung? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

 

 

60 Jahre Solidarität

Im Mai 1955 gründete sich die Stiftung "Ärzte helfen Ärzten". Sie hat sich seitdem als lebendige Brücke der Solidarität innerhalb der Ärzteschaft in Deutschland fest etabliert und stellt mit ihrer unbürokratischen und effektiven Hilfe ein einzigartiges caritatives Hilfswerk dar.

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Kontakt

Dr. Michael Vogt (Geschäftsführung)

Johanna Heinrichs (Referat Stiftungen und Seminare)


Kurfürstenstraße 132

10785 Berlin

Tel.: 030 206208-53

Fax: 030 206208-29

Online-Spende

Die Hartmannbund-Stiftung „Ärzte helfen Ärzten“ blickt auf 60 Jahre Mitgefühl, Anteilnahme und praktizierte Kollegialität zurück. Unterstützen Sie mit Ihrer Spende unsere Arbeit – damit wir auch in Zukunft dort Hilfe leisten können, wo sie gebraucht wird!

 

Bitte wählen Sie zunächst den Betrag, den Sie spenden wollen:

Spendenkonto

Deutsche Apotheker- und Ärztebank

IBAN: DE88 3006 0601 0001 4869 42

BIC: DAAEDEDDXXX