COVID-19-Impfstoffe ab Mitte November wieder wöchentlich beziehbar

Arztpraxen können COVID-19-Impfstoff ab 16. November wieder für die jeweils kommende Woche bestellen. Damit wird es möglich, schneller auf den steigenden Bedarf an Impfstoffen zu reagieren. Praxen bestellen am kommenden Dienstag (9. November) letztmalig den Bedarf an COVID-19-Impfstoffen für die übernächste Woche vom 22. bis 26. November, wie das BMG mitteilte. Mit der nächsten Bestellung bis Dienstag, 16. November, können sie bei Bedarf weitere Dosen für die Woche vom 22. bis 26. November anfordern. Denn dann gilt der 1-Wochen-Rhythmus zwischen Bestellung und Lieferung.

Bei der Bestellung selbst ändert sich nichts. Diese erfolgt weiterhin auf einem Rezept. Darauf geben Ärzte die Anzahl der Dosen je Impfstoff an. Praxen, die den Impfstoff von Moderna ordern, sollten berücksichtigen, dass für Auffrischimpfungen im Vergleich zur Grundimmunisierung mit dem Vakzin nur die halbe Dosis zu verwenden ist (0,25 ml statt 0,5 ml). Ein Vial reicht damit für 20 Auffrischimpfungen oder zehn Impfungen im Rahmen der Grundimmunisierung.

Da davon auszugehen ist, dass mit Moderna zukünftig überwiegend Auffrischimpfungen durchgeführt werden, erhalten Praxen für 20 bestellte Dosen künftig ein Vial. Beispiel: Praxen bestellen für 20 Auffrischimpfungen und zehn Impfungen der Grundimmunisierungen 40 Impfstoffdosen und bekommen zwei Vials geliefert.

Bezüglich des Impfzubehörs ist bislang nur zugesichert, dass wie bisher pro Vial elf Spritzen und Kanülen mitgeliefert werden. Sollte aufgrund von Auffrischimpfungen mehr Zubehör benötigt werden, kann dieses laut Aussage der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher der Apothekenverbände nach individueller Absprache über die Lieferapotheke bezogen werden. Der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca kann letztmalig am 9. November bestellt werden.