Honorarverhandlungen: Noch keine Einigung

Bei den Honorarverhandlungen für das Jahr 2022 zwischen KBV und GKV-Spitzenverband hat es am Mittwoch noch keine Einigung gegeben. Beide Seiten hätten sich darauf verständigt, die Verhandlungen fortzusetzen und nicht sofort den Erweiterten Bewertungsausschuss mit seinem unabhängigen Schlichter einzuschalten. Am 15. September werden KBV und GKV-Spitzenverband erneut im Bewertungsausschuss zusammenkommen, um abschließend über die Finanzierung der ambulanten Versorgung im kommenden Jahr zu beraten.

Beschlossen wurden am Mittwoch die regionalen Veränderungsraten der Morbidität und Demografie. Sie bilden neben dem Orientierungswert die Grundlage für die regionalen Vergütungsverhandlungen, die im Herbst beginnen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen verhandeln dann mit den Krankenkassen vor Ort, wie viel Geld diese im neuen Jahr für die ambulante Versorgung ihrer Versicherten bereitstellen.