Impfungen gegen Affenpocken am Universitätsklinikum (UKS) möglich

Ab sofort können bestimmte Personengruppen am Uniklinikum des Saarlandes gegen das Affenpockenvirus geimpft werden. Das Gesundheitsministerium hat sich mit dem UKS über die Durchführung der Impfungen gegen Affenpocken entsprechend des von einem Expertengremium erarbeiteten Impfkonzepts verständigt.

Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Gesundheitsämter. Wegen der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffes sollen bei der Impfung zunächst Betroffene bevorzugt werden, die dem Virus bereits ausgesetzt waren. Aktuell können sich daher vorrangig Personen im Rahmen einer Postexpositionsprophylaxe impfen lassen. Hierbei kann ein Ausbrechen der Erkrankung oder ein schwerer Verlauf auch noch nach einem erfolgten Kontakt mit dem Erreger durch eine Impfung in den ersten 14 Tagen verhindert werden. Je früher die Impfung hierbei erfolgt, desto größer ist der Effekt.

Die Kontaktpersonennachverfolgung durch die Gesundheitsämter spielt bei dieser Erkrankung deswegen eine wichtige Rolle, da durch die Ermittlung der Kontaktpersonen die Erkrankung derselben verhindert werden kann.