Keine Zeitentlastung, aber gute Betreuung von Infektpatienten

Für die vor einem Jahr gestartete Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung zum digitalen Monitoring von Infektpatienten in der ambulanten Versorgung liegen jetzt die Ergebnisse vor. Danach konnten die teilnehmenden Praxen zwar keine zeitliche Entlastung verbuchen, sehen aber Potential in der Betreuung von Infektpatienten.

Ziel der Studie war es, die Eignung bestehender digitaler Monitoringsysteme im Versorgungsalltag und deren Effekt auf die ambulante Behandlung von Infektpatienten zu evaluieren. Dazu wurde die digital unterstützte Behandlung mit der herkömmlichen Versorgung verglichen.

Der Studie zufolge bewerten die Patienten die digitale Betreuung durchweg positiv, wobei viele wegen technischer Hürden nicht teilgenommen haben. Auch die insgesamt 51 beteiligten Praxen standen vor technischen Herausforderungen wie die Handhabung und Integration der Remote Patient Monitoring -Tools in die Praxisabläufe und die Praxissoftware, wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mitteilte. Obwohl keine zeitliche Einsparung zu erkennen gewesen sei, „wurde die digitale Unterstützung überwiegend positiv bewertet“.