Ein aktueller Überblick zu Impfstoffen, Vergütung, Abrechnung und Dokumentation

 

Für COVID-19-Impfungen steht weiterhin ausreichend Impfstoff zur Verfügung. Praxen können somit auch künftig pro Woche bis zu 240 Dosen von BioNTech/Pfizer je Arzt bestellen. Bei allen anderen Impfstoffen gibt es keine Höchstbestellmenge.

Die Bestellung des Impfstoffes erfolgt weiterhin bis Dienstag (12 Uhr) für die jeweils darauffolgende Woche. Nächster Termin ist der 22. März. Zur Auswahl stehen neben dem Vakzin von BioNTech/Pfizer die Impfstoffe von Moderna, Johnson & Johnson und seit Kurzem von Novavax.

Auch beim Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer für 5- bis 11-Jährige gibt es keinen Engpass. Deshalb müssen Arztpraxen bei der Bestellung nur noch die Anzahl der benötigten Impfstoffdosen angeben. Eine Unterscheidung zwischen Dosen für Erst- und Zweitimpfungen ist nicht mehr nötig, da alle Anforderungen bedient werden können, wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mitteilte.

Für die kommende Woche konnten Arztpraxen erstmals den Impfstoff Nuvaxovid® bestellen. Der proteinbasierte Impfstoff des US-amerikanischen Herstellers Novavax ist für Personen ab 18 Jahren zugelassen. Eine Mehrdosendurchstechflasche (Vial) enthält zehn Dosen zu je 0,5 ml. Es ist keine Rekonstitution notwendig.

Nuvaxovid ist nach Angaben des BMG ebenfalls ausreichend verfügbar und kann unbegrenzt bestellt werden. Praxen sollten dennoch nur immer so viele Dosen bestellen, wie in der jeweiligen Woche verimpft werden kann. Dies gelte ebenso für die Impfstoffe der anderen Hersteller, betonte das Ministerium.

Die KBV hat ihr Informationsangebot zur medikamentösen Therapie von COVID-19 erweitert. Auf der Internetseite können sich Ärztinnen und Ärzte über die möglichen Therapeutika informieren, die insbesondere für Risikopatienten bereitstehen. Links zu weiterführenden Informationen ergänzen das Angebot.

(Stand: 21. März 2022)