Ein aktueller Überblick zu Impfstoffen, Vergütung, Abrechnung und Dokumentation

Der Hartmannbund bietet Ihnen ausführliche Informationen rund um das Impfen in der Praxis. Diese Handreichung fasst zusammen, was Sie zu den Impfstoffen, zur Vergütung, Abrechnung und Dokumentation der Impfungen etc. wissen sollten. Basis bildet die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit.

Die Arztpraxen erhalten in der übernächsten Woche rund 3,2 Millionen Impfstoffdosen. Insgesamt wird der Bund für die Woche vom 28. Juni bis 4. Juli etwa 2,6 Millionen Impfstoffdosen von BioNTech/Pfizer und rund 640.000 Dosen von AstraZeneca bereitstellen. Von Johnson & Johnson ist für diese Woche erneut kein Impfstoff für die Praxen vorgesehen.

Die Bestellung für die Woche vom 28. Juni bis 4. Juli erfolgt bis Dienstag 12 Uhr (22. Juni). Dabei ist die Bestellmenge für Erstimpfungen weiterhin begrenzt: Vom COVID-19-Impfstoff Comirnaty® können maximal 60 Dosen (10 Vials) je Arzt geordert werden, von Vaxzevria® maximal 40 Dosen (4 Vials).

Aufgrund der Impfstoffknappheit und anstehender Zweitimpfungen kann es erneut passieren, dass Ärzte weniger Dosen für Erstimpfungen erhalten als sie bestellt haben. Beim COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer wären dies vier bis fünf Vials und bei Vaxzevria® von AstraZeneca voraussichtlich ein bis zwei Vials. Für Zweitimpfungen verwenden Ärzte wie bisher ein separates Rezept. Sie geben darauf die Anzahl der Dosen an, die sie in der Woche vom 28. Juni bis 4. Juli benötigen, um Patienten unter Einhaltung der empfohlenen Impfabstände zum zweiten Mal impfen zu können. Für diese Bestellungen gibt es keine Höchstmengen.

Die Hersteller der Impfstoffe haben Informationsmaterialien und die KBV Abrechnungs- und Vergütungsmodalitäten bereitgestellt. Beides finden Sie in dieser Handreichung. Da mit teilweise tagesaktuellen Änderungen und Anpassungen sowie neuen Erkenntnissen zu den Impfstoffen zu rechnen ist, wird auch unsere Handreichung ständig aktualisiert. (Stand: 17. Juni 2020)