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12.09.2016 // Arztmangel in Sachsen

226 unbesetzte Hausarztstellen – Fördervertrag verlängert

In Sachsen waren zum 1. Juli 226 Hausarztstellen unbesetzt. Davon entfielen mehr als 200 auf Regionen außerhalb der Ballungszentren Dresden, Leipzig und Chemnitz. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) mitgeteilt. Die Versorgung sei zunehmend problematisch. Ein Viertel der in Sachsen praktizierenden Hausärzte sei älter als 60 Jahre, die Hälfte davon sogar älter als 65 Jahre.

Die KV hat daher mit dem Gesundheitsministerium den Fördervertrag für Hausarztstipendien verlängert. Damit gibt es auch im kommenden Semester 20 Stipendien für angehende Landärzte. Interessierte Studierende können sich ab Oktober dafür bewerben. Die Förderung umfasst eine monatliche Zahlung von 1.000 Euro – vom ersten Semester bis zum Ende der Regelstudienzeit. Im Gegenzug dazu müssen sich die Studierenden verpflichten, nach ihrer Weiterbildung mindestens sechs Jahre als Hausarzt außerhalb der Ballungszentren in Sachsen zu arbeiten.

Der Freistaat vergibt das Stipendium seit dem Wintersemester 2013/14. Bislang haben 60 Studierende die Förderung in Anspruch genommen. (stp)

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