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24.05.2016 // Neue Fördervereinbarung

Ab 1. Juli: 4.800 Euro für ambulante Weiterbildungsstellen

Die zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft ausgehandelte neue Vereinbarung zur Förderung der ambulanten Weiterbildung tritt am 1. Juli in Kraft. Das hat KBV-Vorstand Regina Feldmann auf der KBV-Vertreterversammlung bekanntgegeben. Der monatliche Gehaltszuschuss soll dann bei 4.800 Euro monatlich liegen. In unterversorgten Gebieten sind weitere Zuschüsse in Höhe von 500 Euro monatlich vorgesehen, in von Unterversorgung bedrohten Gebieten zusätzlich 250 Euro monatlich.

Die mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz als Paragraf 75a neu ins SGB V aufgenommene Regelung gibt vor, dass künftig 7.500 Stellen in der allgemeinmedizinischen Weiterbildung und 1.000 weitere Stellen in anderen grundversorgenden Gebieten zu fördern sind. Bis zum 1. Oktober müssen sich die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Landesverbände der Krankenkassen auf die zu fördernden grundversorgenden Facharztgruppen einigen.

Zur Frage der künftigen Förderung von Kompetenzzentren und Koordinierungsstellen, für die fünf Prozent der jährlichen Fördersumme aller Weiterbildungsbereiche zur Verfügung gestellt werden, wollen sich die Verhandlungspartner bis zum 1. Januar 2017 einigen. (stp)

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