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29.03.2017 // Evaluation der Weiterbildung

Ärzte in Westfalen-Lippe sind mit ihrer Weiterbildung zufrieden

Die sich weiterbildenden Ärztinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe sind mit ihrer Situation weitgehend zufrieden, mit steigender Tendenz. Das ist das Ergebnis der vierten Evaluation der Weiterbildung der westfälischen Ärztekammer. Demnach waren Ärztinnen und Ärzte 2016 mit ihrer Weiterbildung zufriedener als bei der Befragung zwei Jahre zuvor. In allen sechs abgefragten Bereichen – darunter Wissensvermittlung, Organisation der Weiterbildung und Betriebsklima – stieg der Zufriedenheitsindex um etwa zehn Prozent. Zudem würden 84 Prozent ihre Weiterbildungsstätte weiterempfehlen, 2014 waren es noch 79 Prozent. Ein besonders deutlicher Unterschied zeigt sich bei der Frage nach der Art und Weise, wie fachspezifische Inhalte vermittelt werden. 63 Prozent bewerteten dies 2016 mit „ausgezeichnet“  oder „sehr  gut“. 2014 lag dieser Wert mit 38 Prozent deutlich niedriger. Ähnliches gilt für das Erlernen vom Umgang mit Notfallsituationen. Hieraus schließt die Kammer, dass aus den Ergebnisberichten von 2014 erste Konsequenzen gezogen worden seien.

Auch beim Thema Weiterbildungsplan gab es positive, jedoch noch nicht zufriedenstellende Veränderungen. Erhielten 2014 nur 27 Prozent der Befragten einen Weiterbildungsplan ausgehändigt, waren es nun schon 36 Prozent – was aber im Umkehrschluss hieße, dass immer noch zwei Drittel keinen solchen Plan erhalten, obwohl die Weiterbildungsordnung dies ausdrücklich vorschreibt. Interessantes Detail: Im Widerspruch dazu gaben 70 Prozent der Befugten an, ihren  Weiterzubildenden einen Weiterbildungsplan ausgehändigt zu haben. Die ebenfalls verpflichtend vorgesehene Durchführung von Weiterbildungsgesprächen konnten  2016  immerhin  77 Prozent der sich weiterbildenden Ärztinnen und Ärzte bestätigen, gegenüber 71 Prozent im Jahr 2014.

Insgesamt haben sich 3.156 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung an der Bewertung ihrer Weiterbildungsstätten beteiligt. Es konnten 893 Ergebnisberichte für knapp 70 Prozent aller Weiterbildungsstätten erstellt werden. Die Berichte sind auf der Kammer-Homepage einsehbar. Bei den Weiterbildungsstätten, aus denen trotz zweistelliger Assistentenzahlen keinerlei Rückmeldungen kamen, will die Ärztekammer klären, welche Gründe dafür verantwortlich sind.

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hat die Evaluation, nachdem die Bundesärztekammer das Projekt Ende 2012 an die Landesärztekammern abgab, zum zweiten Mal in eigener Verantwortung durchgeführt. Neben der Kammer Westfalen-Lippe führte im vergangenen Jahr nur die Kammer Berlin noch eine eigene Evaluation durch. Davor gab es im Jahr 2014 noch Evaluationen in Nordrhein, Baden-Württemberg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. (stp)

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