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12.12.2016 // Masterplan Medizinstudium 2020

Ärztekammern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland wollen Nachbesserungen

Die drei Landesärztekammern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland werben für Ergänzungen und Nachbesserungen beim derzeit diskutierten Masterplan Medizinstudium 2020. Konkret fordern sie, die Zahl der Medizinstudienplätze um mindestens zehn Prozent zu erhöhen, die Neuberechnung der Studienplätze für den gesamten Verlauf des Studiums rechtssicher zu gestalten und beim Auswahlverfahren neben der Abiturnote des Bewerbers auch sein Persönlichkeitsprofil, einschlägige Berufsausbildungen und soziales Engagement stärker berücksichtigt werden. Zudem müssten die „personellen, räumlichen und organisatorischen Bedingungen eines qualitätsvollen Medizinstudiums“ vorgehalten werden. Die vorgesehene stärkere Praxisorientierung im Studium erfrordere daher mehr Ressourcen für die Medizinischen Fakultäten, Universitätskliniken und akademischen Lehrkrankenhäuser.

Der offenkundige Ärztemangel in Deutschland werde sich zunehmend verschärfen, argumentieren die Kammern und verweisen auf eine Prognose der Unternehmensberatung Roland Berger, derzufolge bis zum Jahr 2030 in Kliniken etwa 111.000 Ärztinnen und Ärzte fehlen. Im niedergelassenen Bereich würden in den nächsten Jahren ebenfalls Haus- und Fachärzte fehlen. Entsprechend müssten im Saarland mindestens 30 und in Rheinland-Pfalz 40 zusätzliche Medizinstudienplätze, geschaffen werden. Für Hessen seien 185 neue Studienplätze erforderlich. Ziel des Auswahlverfahrens müsse es sein, „echte Talente und Befähigungen zum Arztberuf“ aufzudecken. Die Abiturnote alleine mache noch keinen guten Arzt aus und sei somit kein faires Auswahlkriterium. Die Forderung nach einer rechtssicheren Berechnung der Studienplätze während der gesamten Studienzeit stellt vor allem die bislang übliche Praxis von Teilzulassungen infrage, die bei den Betroffenen zu unnötigen und höchst belastenden Exmatrikulationen führten. (stp)

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