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Aktuelle Meldungen

23.02.2017 // Barmer Arztreport

Ambulante Behandlungsfälle erreichten 2015 neuen Höchststand

Die Zahl der durchschnittlichen ambulanten Behandlungsfälle je Versicherten ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Löste im Jahre 2015 jeder der 81,7 Millionen Menschen in Deutschland im Schnitt 8,5 ambulante Behandlungsfälle aus, waren es zehn Jahre zuvor nur etwa sieben Fälle. Die Gesamtzahl der Behandlungsfälle belief sich 2015 auf 696 Millionen. Die Zahlen hat die Barmer in ihrem aktuellen Arztreport 2017 veröffentlicht. Grundlage der Erhebung sind anonymisierte Abrechnungsdaten der mehr als acht Millionen Barmer-Versicherten.

Gestiegen ist auch die Behandlungsrate je Quartal. Lag sie 2005 noch bei 71 Prozent der Bevölkerung, waren es 2015 schon 77 Prozent. Der Anteil der Versicherten, die mindestens einmal im Jahr die Praxis eines niedergelassenen Arztes aufgesucht haben, stieg im selben Zeitraum von 92 auf 93 Prozent.

Zu den ebenfalls stetig steigenden Arztkontakten kann der Report ab 2008 nur eine Schätzung liefern. Demnach hatte jeder gesetzlich Versicherte in Deutschland im Jahr 2015 durchschnittlich 14,7 Arztkontakte, 2008 waren es noch 13,7 Kontakte. Im Zeitraum 2005 bis 2007 stieg der Wert ebenfalls, jedoch von 17,5 auf 18,1 Kontakte. Hintergrund des scheinbaren Rückgangs zwischen 2007 und 2008 ist die Umstellung der Abrechnung auf Versicherten- und Grundpauschalen, wodurch Behandlungs- und Abrechnungstag nicht mehr identisch sein müssen. Seitdem können in der Abrechnung auch mehrere Arztkontakte im Quartal erfasst werden. Die Werte ab dem Jahr 2008 „dürften entsprechend die realen  Arztkontaktzahlen  erheblich  unterschätzen“, heißt es dazu in dem Bericht.  (stp)

BARMER Arztreport 2017


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