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31.03.2017 // KBV

Angepasster Zeitplan: Neuer EBM soll erst 2019 kommen

Der ursprünglich für den 1. Juli 2017 vorgesehene neue Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) soll nun erst zu 1. Januar 2019 in Kraft treten. Über eine entsprechende Einigung mit dem GKV-Spitzenverband hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) informiert. Demnach machten die Komplexität der Überprüfung des EBM sowie die fristgerechte Umsetzung gesetzlicher Aufträge eine Verschiebung des geplanten Termins erforderlich. Zudem seien Anpassungen des EBM auf einer möglichst aktuellen Datengrundlage vorzunehmen, heißt es in der Mitteilung der KBV weiter. Daher sollten die für diesen Herbst erwarteten neuesten Kostenstrukturerhebungen des Statistischen Bundesamtes in Praxen einbezogen werden. Der Bewertungsausschuss soll die Änderungen dann bis zum 30. September 2018 beschließen, sodass das neue Regelwerk ab 1. Januar 2019 gelten kann.

Ein Ziel der Weiterentwicklung des EBM sei es, das Leistungsspektrum der Praxen sowie den veränderten Versorgungsbedarf der Versicherten darin besser abzubilden. Dazu sollen beispielsweise bestimmte Leistungen aus den Pauschalen herausgenommen und wieder einzeln vergütet werden. Ferner sind Anpassungen an bestehenden Gebührenordnungspositionen vorgesehen. Ein weiteres Anliegen soll sein, die betriebswirtschaftliche Kalkulationsmethode weiterzuentwickeln. Im Ergebnis dessen sollen sämtliche Leistungen neu bewertet werden. Dabei sei auch das kalkulatorische Arztgehalt ein Thema, das aus KBV-Sicht dringend erhöht werden müsse. (stp)

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