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28.02.2017 // Krankenhausreport 2017

AOK: Mindestmengen erhöhen Ergebnisqualität

Die Vorgabe von Mindestmengen erhöht die Ergebnisqualität bei Operationen. Das geht aus Zahlen des Krankenhausreports 2017 des AOK-Bundesverbands hervor. Bislang gebe es nur für sieben Indikationen eine entsprechende Vorgabe, die jedoch oft nicht eingehalten würden. Die Krankenkasse fordert daher, die Mindestmengenregelung auf die Geburtshilfe, die Hüftendoprothetik, auf Eingriffe an der Schilddrüse und auf Brustkrebs auszuweiten.

Die Qualität sei direkt von der Quantität der durchgeführten Operationen an einer Klinik abhängig, heißt es in dem Report. Zahlreiche Studien und Meta-Analysen würden dies belegen. Eine Zentralisierung von solchen Operationen an bestimmten Standorten mit spezialisierten Ärzten sei der Schlüssel zum Erfolg. Die nötige „Lernkurve“ für komplexe Eingriffe sei nicht im Rahmen von Richtzahlen während der Weiterbildung zu absolvieren. (stp)

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