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05.04.2018 // Genossenschaftsbanken

Apobank will eigene Arztpraxen gründen

Seit über 100 Jahren finanziert die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) die Gründungen von Apotheken und Arztpraxen. Weil sich die Gesundheitsmärkte ändern, steht auch die Apobank vor einem Umbruch: „Eine Bank, die stehen bleibt, wird untergehen“, begründete Vorstandschef Ulrich Sommer jetzt seine Zukunftspläne. Die Apobank will nicht nur ihre Bargeldschalter schließen und das Firmen-, Service und Beratungsgeschäft ausbauen, sondern auch eigene Arztpraxen gründen.

Sommer sieht den ambulanten Ärztesektor im Wandel: Die klassische Einzelpraxis verliere an Bedeutung – und mit den Praxisgründungen verdient die Apobank ihr Geld. Stattdessen entstünden mehr und mehr „komplexere Strukturen“ wie medizinische Versorgungszentren (MVZ). Dort arbeiteten Ärzte unterschiedlicher Fachgruppen als Angestellte, das gehe einher mit einer deutlichen Feminisierung des Arztberufs: 70 Prozent der Uni-Absolventen seien weiblich. Zugleich verschwimme zusehends die Grenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Große Klinikketten wie Helios verfügten über sogenannte Zuweiser-MVZ. Einen weiteren klaren Trend gibt es laut Sommer: Der Gesundheitsmarkt wird „industrialisierter“ und „kapitalisierter“. Kanibalisieren will sich die Apobank aber das eigene Existenzgründergeschäft nicht. Ziel eines solchen Franchisekonzepts sei die spätere Praxisgründung des zunächst angestellten Arztes mit Hilfe der Apobank, „nachdem er sich zwei, drei Jahre angeschaut hat, wie die Praxis läuft“, so Sommer.

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