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25.06.2015 // KBV wirft Kassen Blockadehaltung vor

Aufnahme telemedizinischer Leistungen in den EBM verschoben

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und den GKV-Spitzenverband beauftragt, bis Ende Oktober eine Vorlage zur Aufnahme von telemedizinischen Leistungen in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) zu erarbeiten. Anlass der Sitzung war, dass die KBV telemedizinisch erbrachte kardiologische Leistungen in den EBM aufnehmen lassen wollte. Das scheiterte jedoch am Veto der Krankenkassen, die dies damit begründeten, dass es keinen Nachweis für einen evidenzbasierten Nutzen gebe. Die KBV hat deshalb den Erweiterten Bewertungsausschuss als Schiedsgremium eingeschaltet und nochmals einen überarbeiteten Beschlussentwurf vorgelegt. Demnach sollte neben der Kontrolle eines Kardioverters beziehungsweise Defibrillators und eines CRT-P/CRT-D auch die Überwachung von Patienten mit einem Herzschrittmacher zur antibradykarden Therapie via Telemedizin als Leistungsziffer in den EBM aufgenommen werden. Angesichts der neuerlichen Vertagung des Themas wirft die KBV den Kassen eine Blockadehaltung vor.

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