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08.02.2016 // Transplantationsregister

BÄK begrüßt Gesetzentwurf

Die Bundesärztekammer (BÄK) unterstützt den Referentenentwurf für ein Transplantationsregistergesetz. Damit würden die rechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung und den Betrieb eines bundesweiten Transplantationsregisters geschaffen. Das geht aus einer Stellungnahme der BÄK hervor. Vor allem begrüßt die BÄK, dass mit dem vorliegenden Referentenentwurf an die mit dem Transplantationsgesetz geschaffene Selbstverwaltungslösung angeknüpft wird. Der Deutsche Ärztetag hatte die Einführung eines zentralen Transplantationsregisters bereits 2013 gefordert.

Ziel des Gesetzesvorhabens ist es, die transplantationsmedizinischen Daten zusammenzuführen und damit die transplantationsmedizinische Versorgung in Deutschland zu verbessern, weiterzuentwickeln und transparenter zu machen. Die von einer separat zu schaffenden Vertrauensstelle pseudonymisierten Daten sollen nach einem bundesweit einheitlichen, von der Selbstverwaltung und dem Datenschutzbeauftragten festzulegenden Datensatz übermittelt werden. Die Datenübertragung soll nur zulässig sein, wenn der Organempfänger und der Lebendorganspender schriftlich eingewilligt haben und die Aufklärung durch einen Arzt im Transplantationszentrum erfolgt ist.

Das Gesetz soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden. (stp)

Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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