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17.08.2018 // TSVG

BÄK und KBV fordern Studienplätze

Die geplante Aufwertung der Terminservicestellen (TSS) zu Versorgungs-Vermittlungs-Stellen und die geplante Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit bezeichnet die Bundesärztekammer als „wichtigen Schritt zur Umsetzung eines sektorenübergreifenden Konzepts der Notfall- und Akutversorgung“. Zu bedenken gibt sie, dass die TSS für die Aufgabe, die Dringlichkeit einer Behandlung einzuschätzen entsprechendes Personal bräuchten.

Für die Bundesärztekammer liegt die „wahre Ursache eingeschränkter Versorgungskapazitäten und dadurch bedingter Wartezeiten“ woanders. „Es erstaunt (...), dass in dem Gesetz keine Maßnahmen enthalten sind, die zu einer Behebung des Ärztemangels beitragen könnten“, heißt es in der Stellungnahme. Die Zulassungsbedingungen zum Medizinstudium müssten verbessert sowie mehr Studienplätze geschaffen werden. Auch bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist der blinde Fleck im Gesetzentwurf aufgefallen: Mehr Stunden für den einzelnen Vertragsarzt erhöhe nicht die Zahl der Ärzte, wird der Entwurf aus der KBV kommentiert. „Wir brauchen viel mehr Köpfe“, sagte KBV-Vize Dr. Stephan Hofmeister. Er sehe aber keine Beschlüsse, mehr Studienplätze zu schaffen.

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