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17.01.2017 // Landarztquote

Bayern will fünf Prozent aller Studienplätze für künftige Hausärzte reservieren

Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Einführung der Landarztquote in dem Freistaat angekündigt. Sie sei ein wichtiges Instrument, um die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum auch künftig auf hohem Niveau zu halten. Huml  erläuterte: "Bis zu fünf Prozent aller Medizinstudienplätze in Bayern sollen künftig für Studierende vorgehalten werden, die sich verpflichten, später als Hausarzt in Regionen zu arbeiten, die bereits unterversorgt sind oder von Unterversorgung bedroht sind.“ Einer Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums zufolge haben sich das Wissenschafts- und das Gesundheitsministerium auf Eckpunkte für eine Landarztquote geeinigt. Diese Eckpunkte müssten nun konkret ausgestaltet werden. Außerdem sei es notwendig, einige Rechtsnormen anzupassen. Derzeit sei jedoch noch nicht abzuschätzen, wie viel Zeit dies in Anspruch nehmen wird.

Die geplante Landarztquote ist Teil eines Maßnahmenbündels. So soll auch das bereits existierende Stipendienprogramm aufgestockt werden. Medizinstudierende sollen Huml zufolge künftig 500 Euro statt wie bislang 300 Euro monatlich bekommen, wenn sie sich verpflichten, nach ihrem Abschluss ihre fachärztliche Weiterbildung im ländlichen Raum zu erwerben und dann noch mindestens fünf Jahre dort tätig zu sein. Diese Neuregelung soll ab Juli in Kraft treten. Derzeit fördert das Ministerium 117 Studierende.

Darüber hinaus fördert das bayerische Gesundheitsministerium seit einigen Jahren die Niederlassung von Haus- und Fachärzten im ländlichen Raum mit bis zu 60.000 Euro. Psychotherapeuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten. Eine Voraussetzung ist, dass sich die Mediziner in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt die Grenze bei 40.000 Einwohnern. Diese Förderung soll auch im Jahr 2017 fortgesetzt werden. (stp)

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