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14.02.2017 // Kliniken in Bayern unter Druck

BKG: „Gehaltssteigerungen endlich vollständig finanzieren“

42 Prozent der Krankenhäuser in Bayern schrieben eigenen Angaben zufolge 2016 rote Zahlen. Das geht aus einer Umfrage der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) hervor. Die befragten Häuser erwarten auch für das laufende Jahr ein negatives Betriebsergebnis. „Die jährlichen Steigerungen des Landesbasisfallwerts, also des Richtpreises, nach dem alle stationären Krankenhausleistungen abgerechnet werden, decken nach wie vor nicht die Kostensteigerungen im Krankenhaus“ sagte der BKG-Geschäftsführer Siegfried Hasenbein.

Die wirtschaftlich prekäre Situation bliebe damit eine Dauerbelastung für die etwa 350 Krankenhäuser. Seit fünf Jahren liegt die Zahl der bayerischen Klinken, die angegeben haben, keine positive Bilanz aufzuweisen, nahe der 50-Prozent-Marke. „Die mit der Krankenhausstrukturreform des letzten Jahres angekündigte wirtschaftliche Entlastung kommt bei den Krankenhäusern nicht an“, kritisierte Hasenbein. Er forderte, die jährlichen Gehaltssteigerungen der Mitarbeiter in den bayerischen Krankenhäusern müssten „endlich vollständig finanziert werden“. Zudem seien die Länder in der Pflicht, für eine ausreichende Finanzierung der Investitionen zu sorgen. (stp)

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