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19.01.2017 // Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung

BMG-Staatssekretär kündigt Einrichtung einer Stiftung an

Der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG) Lutz Stroppe hat einem Bericht des Ärzteblatts zufolge die Einrichtung einer Stiftung zur künftigen Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung angekündigt. Sie solle auf den Weg gebracht werden, um die Kosten der Weiterbildung von der ärztlichen Leistungserbringung zu entkoppeln, soll Stroppe auf dem Neujahrsempfang des Hausärzteverbandes am gestrigen Abend in Berlin gesagt haben. Zuletzt hatte der Gesetzgeber mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz die Förderung der ambulanten Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und grundversorgenden Gebieten gesetzlich im SGB V verankert. Die entsprechenden Regelungen sind seit Sommer vergangenen Jahres in Kraft.

Bislang tragen die Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen die Finanzierung der ambulanten Facharztweiterbildung in der Allgemeinmedizin und bestimmten grundversorgenden Gebieten hälftig. Die Weiterbildungskosten im stationären Sektor erwirtschaften die Kliniken über die erbrachten Leistungen. Die Facharztweiterbildung ist als Faktor in den DRG-Fallpauschalen berücksichtigt. Das Stiftungsmodell hatte vor allem die Kassenärztliche Bundesvereinigung favorisiert und damit geworben, dass dies die Verzahnung von medizinischer Aus- und Weiterbildung sowohl ambulant als auch stationär ermögliche. (stp)

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