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08.12.2015 // KBV

Bund soll auch ambulante Versorgung fördern

Der Bund sollte auch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), Krankenkassen und Kommunen bei ihrer Förderung der ambulanten Versorgung unterstützen. Das fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Der drohende Ärztemangel sei eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft, heißt es in einer Pressemitteilung zur Begründung. In den nächsten Jahren würden tausende Vertragsärzte altersbedingt aus der Patientenversorgung ausscheiden und gerade in ländlichen Regionen sei es sehr schwierig, Nachfolger zu finden.

Entsprechend sollten öffentliche Mittel nicht ausschließlich in Krankenhäuser investiert werden. Diese profitieren von einem Investitionsfonds für Kommunen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro, der mit dem Mitte dieses Jahres in Kraft getretenen Kommunalinvestitionsförderungsgesetz geschaffen wurde. Mit den Geldern werden finanzschwache Gemeinden unterstützt, damit sich Strukturunterschiede zwischen Regionen nicht verfestigen. Ambulante Versorgungsstrukturen sind durch diesen Fonds jedoch nicht förderfähig. Die KBV hat daher angekündigt, der Politik einen Vorschlag vorzulegen, wie der Bund die Strukturfonds der KVen nach festgelegten Kriterien unterstützen könnte. (stp)

Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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