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Aktuelle Meldungen

02.03.2015 // GKV-VSG

Bundesregierung kippt Länderantrag für vorgezogene Konvergenz

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Beratungen zum Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) einen Änderungsantrag des Bundesrats für eine Anpassung der regionalen Gesamtvergütungen als „nicht sachgerecht“ zurückgewiesen. Die Länderkammer forderte zum einen, die Anpassung der seit der Honorarerform 2009 entstandenen regionalen Ungleichgewichte nicht erst zum Jahr 2017 vorzunehmen, sondern schon 2016. Zum anderen sollte sich die Anpassung der Gesamtvergütungen an der regionalen Morbiditätsstruktur orientieren und dabei auf eine Begrenzung nach oben verzichtet werden.

Die Forderung nach einer Konvergenzregelung haben einige Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) und Ländervertreter bereits seit langem erhoben und immer wieder an den Gesetzgeber herangetragen. Bislang sind Erhöhungen nur auf der Basis früherer Verhandlungsergebnisse möglich. Der Regierungsentwurf sieht lediglich vor, dass die Gesamtvergütung in einem KV-Bezirk mit einer unterdurchschnittlichen Vergütung je Versicherten auf den Bundesdurchschnitt angehoben werden darf – die Morbidität und somit ein wesentlicher Faktor zur Abbildung der tatsächlichen Versorgungsrealität bliebe damit unberücksichtigt. (stp)

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