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24.05.2017 // 120. Deutscher Ärztetag

Delegierte fordern Neuordnung der Notfallversorgung mit extrabudgetärer Vergütung

Der 120. Deutsche Ärztetag hat Bund und Länder dazu aufgefordert, notwendige Investitionen, Vorhalteleistungen und Personalentwicklungskosten der Notfallversorgung extrabudgetär zu finanzieren. Die Delegierten begründeten dies unter anderem mit der nach wie vor ungesteuerten Inanspruchnahme der Klinikambulanzen, die die schwierigen Arbeitsbedingungen in den ohnehin überlasteten Abteilungen verschärfe. Sie betonen in der von Hartmannbund-Delegierten eingebrachten Resolution auch die Notwendigkeit eines integrierten Konzepts für die strukturierte Inanspruchnahme der Notfallversorgung. Dies müsse in echter Kooperation zwischen dem ambulanten und stationären Sektor erfolgen. Voraussetzung dafür sei eine Vergütung aus einem sektorenübergreifenden, nicht budgetierten Honorartopf. Zudem schaffe eine Neuordnung der Notfallversorgung auch die Voraussetzung dafür, dass ambulant behandelbare Fälle auch tatsächlich ambulant versorgt werden und nicht die Behandlung schwerer Notfälle verzögert.

Zur Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags hatte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, sein Angebot für die Einsetzung eines Runden Tisches bei der Bundesärztekammer zu diesem Thema nochmals erneuert. „Einen innerärztlichen Streit um diese wichtige Strukturfrage kann niemand von uns wollen“, erklärte er. Deshalb sei ein Runder Tisch sinnvoll, an dem Ärzte aus Klinik und Praxis, die Krankenhausgesellschaft und die Krankenkassen einen gemeinsamen Lösungsvorschlag unter Moderation der BÄK erarbeiten könnten.

Den Vorschlag für eine Notfallgebühr, den Patienten entrichten sollten, lehnten die Delegierten ab. Stattdessen müssten Patienten besser informiert werden. (stp)

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