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15.09.2017 // Statistisches Bundesamt

Deutlich mehr Absolventen in Gesundheitswissenschaften und nichtärztlichen Heilberufen

Das steigende Interesse an Gesundheitswissenschaften schlägt sich auch in der Anzahl der Hochschulabsolventen nieder. Sie stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. Zählte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden im Jahr 2013 insgesamt noch 6.534 Abschlüsse, waren es im Jahr 2016 bereits 10.680. Das ist ein Anstieg von 63 Prozent. Zu den Fachrichtungen gehören nichtärztliche Heilberufe, Gesundheitspädagogik, Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsmanagement sowie Pflegewissenschaften und Pflegemanagement.

Besonders hoch sind die Zuwächse mit 83 Prozent bei den nichtärztlichen Heilberufen, worunter zum Beispiel Ergotherapeuten, Logopäden, Naturheilkundler und Physician Assistants fallen. 2013 waren es noch 961 Abschlüsse, 2016 bereits 1.762. Die Pflegewissenschaften legten von 1.075 auf 1.816 Abschlüsse um 69 Prozent zu, Abschlüsse in Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsmanagement von 3.879 auf 6.322. Lediglich in der Gesundheitspädagogik blieb der Anstieg mit 26 Prozent unter dem Durchschnitt. Auch ist ihr Anteil an den allgemeinen Gesundheitswissenschaften mit 780 Abschlüssen eher gering.

Die Anzahl der human- und zahnmedizinischen Abschlüsse hingegen blieb weitgehend stabil. Nach einem zwischenzeitlichen Tiefstand von 16.022 Abschlüssen in der Humanmedizin im Jahr 2015 waren es im Jahr 2016 insgesamt 16.448. Das ist zwar ein Anstieg von 2,6 Prozent, jedoch registrierte das Amt im Jahr 2013 16.292 bestandene Abschlussprüfungen in Humanmedizin, was im Vergleich zu 2016 einem Anstieg von nicht einmal einem Prozent entspricht. Eine im Verhältnis deutlichere Erhöhung konnten die Statistiker bei den Zahnärzten feststellen. Die 2016 etwa 150 zusätzlichen Absolventen mehr ergeben im Vergleich zum  Vorjahr einen prozentualen Anstieg von fünf Prozent. 2016 gab es insgesamt 2.940 zahnmedizinische Abschlüsse. (stp)

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