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26.01.2017 // CDU-Strategiepapier

Digitalisierung soll Versorgung verbessern

Die Vorteile der Digitalisierung müssen für das Gesundheitswesen in Deutschland genutzt werden. Diese Forderung haben der CDU-Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege sowie das Netzwerk Digitalisierung in einem gemeinsamen Beschluss formuliert. Digitalisierung bedeutete Vernetzung, bessere medizinische Versorgung und eröffne neue Therapiemöglichkeiten. Parallel zum E-Health-Gesetz, das den  Grundstein  für  die  digitale  Infrastruktur gelegt habe, solle daher eine  „nationale  E-Health-Strategie  für  Deutschland  entwickelt  werden,  um  den  digitalen Wandel  des  Gesundheitswesens  weiterhin  erfolgreich  voranzubringen“, wie  es in dem Beschluss heißt.

Diese sollte geeignet sein, „den Weg zum selbstbestimmten Patienten“ zu ebnen und die „digitale Gesundheitskompetenz der Bürger“ zu fördern. Zur Vermittlung von „seriösem, objektivem und wissenschaftlich gesichertem Wissen“ sollen internetbasierte Gesundheitsportale ausgebaut werden. Als Beispiel nennt das Papier das Portal gesundheitsinformation.de des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG). Ein weiteres Ziel müsse die Vernetzung aller  Akteure  im  Gesundheitswesen sein, um einen sicheren und schnellen Datentransfer zu ermöglichen. Dies  schließe auch die Bildung von Clusterstrukturen auf regionaler Ebene ein. Ein weiterer Punkt betrifft den Ausbau der Telemedizin, von deren Möglichkeiten sich die Union eine gute medizinische Versorgung „besonders in den ländlichen Regionen“ erhofft. Zudem soll der Markt mit Gesundheits-Apps transparenter und zugleich effizienter reguliert sowie der „innovative Gesundheitsstandort Deutschland“ gestärkt werden.

Nicht zuletzt verspricht sich die Union von der Digitalisierung auch Kostenersparnisse. Die Digitalisierung biete „zahlreiche Möglichkeiten, Prozesse zu vereinfachen und Kosten zu reduzieren“, heißt es. „Das Ziel lautet, mithilfe der Digitalisierung wieder mehr Zeit für den direkten Kontakt zwischen Arzt und Patienten einzuräumen und damit auch Ärzte und medizinisches Personal von administrativen Belastungen zu befreien.“ Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll der bürokratische Aufwand im Gesundheitswesen sinken – präziser wird das Papier in diesem Punkt allerdings nicht. (stp)

„12 Punkte für ein digitalisiertes Gesundheitswesen“

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