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31.07.2017 // Fernbehandlungsverbot

Online-Praxis: Potenziale der Digitalisierung besser nutzen

Die Online-Praxis DrEd fordert eine bessere Nutzung und Förderung der Potenziale der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Dazu gehören einem entsprechenden Positionspapier zufolge der Ausbau der Fernbehandlung und telemedizinischer Anwendungen wie Videosprechstunden, elektronische Rezepte und auch Fernverschreibungen. Ein Verbot der Fernbehandlung würde Patienten zu unseriösen Angeboten verleiten, heißt es in dem Papier unter anderem zur Begründung.

Fernbehandlungen seien sowohl für Patienten als auch für Ärzte sinnvoll: Chroniker zum Beispiel sparten unnötige Wege und Wartezeiten, Ärzte würden „von Patienten mit Bagatellerkrankungen oder der Nachfrage von Folgerezepten“ entlastet. Und auch den Krankenkassen entstünden Kostenersparnisse. Als Teil der Fernbehandlung sollte die Fernverschreibung von Medikamenten gefördert werden, um Patienten die Orientierung zu erleichtern.

Die Online-Praxis kritisiert in dem Papier auch, dass das elektronische Rezept – in anderen europäischen Staaten klängst Standard – im E-Health-Gesetz nicht einmal erwähnt werde. Es biete den Vorteil, „dass die Verordnungsdaten schnell und sicher ausgetauscht werden“. Allerdings solle es Ausnahmen für Arzneimittel geben, die ein hohes Missbrauchspotenzial haben. Die Regelungen zur Datensicherheit und zum Datenschutz sollten transparent und verbindlich sein und im Einklang mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung stehen. Dabei soll „der Patient entscheiden können, zu welchem Zweck er welche Daten zur Verfügung stellt“.

Die seit 2010 agierende Online-Praxis hat ihren Sitz in London und behandelt über das Internet auch Patienten aus Deutschland. Eigenen Angaben zufolge werde der Dienst vor allem in Ballungsräumen und Großstädten in Anspruch genommen. (stp)

Positionspapier

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