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03.05.2017 // e-Health

Einigung bei der Finanzierung der Telematik-Infrastruktur

Unter der Moderation des Bundesschiedsamtes haben sich bereits am vergangenen Freitag die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband auf die Finanzierung der Telematik-Infrastruktur geeinigt. Das hat die KBV mitgeteilt. Demnach wurden sowohl Beträge für die Erstausstattung der Praxen als auch für den laufenden Betrieb vereinbart.

Konkret ist ein Erstattungsbetrag für die einmalige Anschaffung eines Konnektors in Höhe von 2.620 Euro vorgesehen, der auch für die qualifizierte elektronische Signatur geeignet sein soll. Dieser Betrag gilt allerdings nur für das dritte Quartal 2017. In den drei Folgequartalen sinkt dieser Betrag um jeweils zehn Prozent. Ausschlaggebend für die Höhe des Erstattungsbetrags ist der Zeitpunkt der Installation in der Arztpraxis. Für ein stationäres Kartenterminal zahlen die Kassen 435 Euro, für ein mobiles 350 Euro. Hinzu kommen eine Startpauschale von einmalig 900 Euro sowie definierte Beträge für den laufenden Betrieb.

„Unser wichtigstes Ziel war es, dass die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen nicht auf Kosten sitzen bleiben, die ihnen durch die gesetzlich vorgeschriebene Anbindung an die sektorenübergreifende Telematikinfrastruktur entstehen. Dieses Ziel haben wir erreicht“, kommentierte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen die Einigung. Jetzt liege es an der Industrie, rechtzeitig entsprechende Komponenten bereitzustellen. Diese müssten praktikable Lösungen für die Praxen bieten und durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert sein.

Die Vereinbarung, die zurzeit nur in Eckpunkten vorliegt und noch ausformuliert werden muss, soll zum 1. Juli 2017 in Kraft treten. (stp)

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