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02.06.2016 // Sachsen

Fachsprachenprüfung für ausländische Ärzte

Ausländische Ärzte, die in Sachsen eine Berufserlaubnis oder die Approbation beantragen, müssen nachweisen, dass ihre Deutschkenntnisse für eine umfassende medizinische Tätigkeit ausreichen. Sollte die Voraussetzung nicht erfüllt sein, ordnet die Landesdirektion Sachsen als zuständige Approbationsbehörde eine Fachsprachenprüfung an, die durch die Sächsische Landesärztekammer durchgeführt wird. Das hat die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK) mitgeteilt.

Die sächsische Approbationsbehörde hatte die SLÄK zum 1. Mai 2016 mit der Durchführung der Fachsprachenprüfungen beauftragt. Hintergrund ist der Beschluss der 87. Gesundheitsministerkonferenz vom Juni 2014, wonach Ärztinnen und Ärzte auf der nachgewiesenen Grundlage des Sprachniveaus B2 über Fachsprachenkenntnisse im berufsspezifischen Kontext – orientiert am Sprachniveau C1 – verfügen müssen. Mit der Prüfung soll dies nun festgestellt werden, wenn ein anderer Nachweis nicht erfolgt. Dabei sollen die betreffenden Ärztinnen und Ärzte zeigen, dass sie sich spontan und weitgehend fließend mit Patienten und Kollegen verständigen, eine umfassende Anamnese erheben sowie komplexe Texte und Fachdiskussionen zu medizinischen Themen verstehen und wiedergeben können. Die Prüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Prüfungskommission besteht aus drei Mitgliedern, wovon mindestens zwei Ärzte sind.

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