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18.02.2016 // Förderung der ambulanten Weiterbildung

Feldmann erwartet Einigung bis Ende März

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erwartet zum Ende dieses Quartals eine Einigung für die neue Vereinbarung zur Förderung der ambulanten Weiterbildung. Das sagte KBV-Vorstand Regina Feldmann in einem Interview mit KV-on, dem Web-TV der Kassenärztlichen Vereinigungen. Offen sei in den Verhandlungen unter anderem auch noch die Höhe der Förderung. Hier habe man sich bislang erst auf einen „Korridor“ einigen können, so Feldmann.

Die neue Vereinbarung zwischen der KBV, dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft sollte gemäß GKV-Versorgungsstrukturgesetz bereits zum 23. Oktober vergangenen Jahres vorliegen und damit die aktuell gültige Fördervereinbarung, die seit 2010 in Kraft ist, ersetzen. Mit dem Gesetz ist die Förderung der ambulanten Weiterbildung im neuen Paragraf 75a im SGB V verankert worden. Demzufolge sollen bundesweit pro Jahr mindestens 7.500 Stellen in der allgemeinmedizinischen Weiterbildung und weitere 1.000 ambulante Weiterbildungsstellen in grundversorgenden Gebieten gefördert werden.

Bislang können jährlich mindestens 5.000 Stellen in der Alllgemeinmedizin gefördert werden. Praxen, die Weiterzubildende zum Facharzt für Allgemeinmedizin beschäftigen, erhalten dazu auf Antrag eine Förderung von bis zu 3.500 Euro monatlich, die sie an die Weiterzubildenden als Gehalt auszahlen müssen. (stp)

Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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