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22.06.2016 // Jobsharing

GBA ermöglicht stärkere Leistungsausweitung

Vertragsärzte, die sich einen Arztsitz teilen – sogenanntes Jobsharing – und einen unterdurchschnittlichen Leistungsumfang haben, dürfen ihren Umsatz künftig stärker steigern als bisher. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in der neuen Bedarfsplanungsrichtlinie festgelegt. Bislang galt eine Leistungsausweitung von maximal drei Prozent im Jahr als zulässig. Für Jobsharer mit durchschnittlichem oder überdurchschnittlichem Leistungsumfang bleibt diese Grenze auch erhalten. Alle anderen jedoch dürfen den Leistungsumfang ihrer Praxis künftig bis zum Fachgruppendurchschnitt steigern. Eine Ausnahme ist für psychotherapeutische Praxen vorgesehen: Sie dürfen bei einem unterdurchschnittlichen Leistungsumfang um 25 Prozent über den Fachgruppendurchschnitt hinaus wachsen.

Damit hat der GBA eine Neuregelung im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz umgesetzt, die ihrerseits auf eine Entscheidung des Bundessozialgerichts zurückgeht. Demzufolge müssen Vertragsärzte mit unterdurchschnittlichem Leistungsumfang die Möglichkeit haben, ihren Praxisumfang auf den Durchschnitt ihrer Fachgruppe zu steigern – unabhängig davon, ob mit oder ohne Jobsharing.
Das Bundesgesundheitsministerium muss die Richtlinie noch prüfen. Bei Nichtbeanstandung tritt sie am Tag nach ihrer Verkündung im Bundesanzeiger in Kraft. (stp)

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