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13.12.2016 // Bedarfsplanung

GBA plant Quoten für Subspezialisierungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) plant die Einführung von Quoten für fachärztliche Subspezialisierungen, um so eine exaktere Zulassungsteuerung zu ermöglichen. Das sagte der unparteiische GBA-Vorsitzende Josef Hecken in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt. Hintergrund sei, dass es in der Bedarfsplanung nur „Fachinternisten“ gebe. Dies führe zu einer ungeordneten Zulassungspraxis.

„Wir haben Kumulationen von attraktiven Subspezialisten, während das, was auch gebraucht wird, nicht mehr da ist“, so Hecken. Bei einem festgestellten lokalen Sonderbedarf könnten die Zulassungsausschüsse zwar noch steuern. Bei der Nachbesetzung eines freigewordenen fachinternistischen Arztsitzes könne dieser jedoch an jede der hierzu zählenden Arztuntergruppen gehen, ohne, dass der Zulassungsausschuss darauf Einfluss nehmen könnte. Konkret fehlten derzeit besonders Diabetologen und Rheumatologen.

„Es ist mein ganz, ganz dringender Wunsch, Unterquoten als ergänzendes Steuerungsinstrument in die jetzige Bedarfsplanung, die auf Verhältniszahlen beruht, einzuführen“, sagte Hecken dem Deutschen Ärzteblatt. „Die Quotierung gibt die Flexibilität, um bei Neubesetzungen den Proporz wiederherzustellen.“ Vorbild sollen die Vorgaben des Gesetzgebers für die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen sein.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband würden seine Pläne unterstützen. Überzeugen müsse er nun noch das Bundesgesundheitsministerium, mit dem der GBA bereits in Austausch stehe. Eine Vorschrift zur Quotierung von Subspezialisierungen einer Fachgruppe könne an ein laufendes Gesetzgebungsverfahren angehängt werden, hofft Hecken. „Dann wäre der GBA drei Monate später beschlussfähig, weil wir schon die entsprechenden Vordiskussionen zu den Regelungsdetails geführt haben.“ (stp)

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