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10.02.2017 // Ministerentscheidung

Gerlach bleibt Vorsitzender des Sachverständigenrats

Ferdinand Gerlach bleibt Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Auch Eberhard Wille ist in seinem Amt als Stellvertreter bestätigt worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Bundesminister Hermann Gröhe habe Gerlach und Wille erneut berufen, heißt es darin. Beide hätten sich in den letzten Jahren an der Spitze des Sachverständigenrats hervorragend bewährt, begründete Gröhe seine Entscheidung. „Die wissenschaftlichen Untersuchungen dieses unabhängigen Gremiums enthalten wichtige Anregungen für die gesundheitspolitische Arbeit von Regierung und Parlament."

Gerlach ist Allgemeinmediziner und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Universität Frankfurt am Main. Zudem war er von 2010 bis 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Wille ist Gesundheitsökonomen und emeritierter Professor der Universität Mannheim. Ihre Berufung geht auf einen Vorschlag des Sachverständigenrats zurück, der Gerlach und Wille in geheimer Wahl das Vertrauen ausgesprochen hatte.

Das Gremium setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, die medizinische, gesundheitsökonomische und pflegewissenschaftliche Expertise vereinen. Der Rat ist seit 1987 tätig und wird alle vier Jahre neu berufen. Er soll die Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen untersuchen sowie Vorschläge für den Abbau von Versorgungsengpässen und bestehende Überversorgung ausarbeiten. Hierzu legt er in der Regel alle zwei Jahre ein Gutachten vor. (stp)

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