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17.08.2015 // Erstes Ergebnis der Honorarverhandlungen

Gesamtvergütung 2016 steigt um 250 Millionen Euro

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben in den Honorarverhandlungen für 2016 eine erste Einigung erzielt. Nach KBV-Angaben steigt die Gesamtvergütung im nächsten Jahr aufgrund des steigenden Behandlungsbedarfs der Bevölkerung um rund 250 Millionen Euro. Diese ergibt sich aus den regionalen diagnose- und demografiebezogenen Veränderungsraten, die der Bewertungsausschuss festgelegt hat. Aufgrund der steigenden Morbidität müsste die Menge ärztlicher Leistungen durchschnittlich um etwa 2,1 Prozent steigen. Das steigende Durcschnittsalter der Bevölkerung wirkt sich hingegen nur mit 0,2 Prozent aus.

Offen ist in den Verhandlungen unter anderem noch die Anpassung des Orientierungswertes, der nach der letzten größeren Honorarreform von 2013 derzeit bei 10,27 Cent liegt und für den nominellen Preis der ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen ausschlaggebend ist. Dabei sind nach den Vorgaben des SGB V unter anderem die Entwicklung der Investitions- und Betriebskosten, die Einsparmöglichkeiten sowie die allgemeine Kostendegression bei steigenden Fallzahlen zu berücksichtigen.

Die Vereinbarung auf Bundesebene dient als Grundlage für die regionalen Verhandlungen zwischen den KVen und den Krankenkassen zu den Gesamtvergütungen. (stp)

Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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