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12.01.2017 // Kabinettsbeschluss

Gesetz zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern auf den Weg gebracht

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für ein Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen beschlossen. Ziel soll sein, damit den bereits geltenden Anspruch von Frauen auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit durchzusetzen. „Wir wollen, dass Frauen genauso fair bezahlt werden wie Männer“, sagte Ministerin Manuela Schwesig (SPD) und verwies in diesem Zusammenhang auf eine Lohndifferenz von 21 Prozent gegenüber männlichen Kollegen.

Der Entwurf aus dem Bundesfamilienministerium sieht vor, dass Frauen in Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten Auskunft darüber verlangen können, nach welchen Kriterien sie bezahlt werden und wie viel Geld männliche Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen. Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sollen den Stand der Lohngleichheit regelmäßig intern überprüfen und einen öffentlich einsehbaren Bericht vorlegen. Ursprünglich wollte Schwesig den Auskunftsanspruch schon für Betriebe ab sechs Beschäftigen einführen, das jedoch ließ der Koalitionspartner – die CDU/CSU – nicht zu. (stp)

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