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30.06.2016 // Masterplan Medizinstudium 2020

GMK stimmt für PJ-Pflichtquartal in der ambulanten Versorgung

Die Gesundheitsminister der Länder haben auf ihrer heutigen Konferenz in Rostock den ihnen vorliegenden „Masterplan Medizinstudium 2020“ positiv bewertet. Nach Recherchen des Hartmannbundes und Aussagen der Pressestelle des Sozialministeriums von Mecklenburg-Vorpommern stimmte die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) für die Einführung von Quartalen im Praktischen Jahr (PJ) sowie für ein PJ-Pflichtquartal in der ambulanten Versorgung. Ebenfalls auf Zustimmung trafen die Einführung einer M3-Pflichtprüfung in der Allgemeinmedizin sowie die Einführung einer optionalen „Landarztquote“. Demnach soll jedes Bundesland „nach Bedarf“ die Möglichkeit erhalten, eine „Landarztquote“ einzuführen. Bei letzterem Punkt habe es laut Pressesprecher Christian Moeller lediglich noch redaktionelle Unstimmigkeiten hinsichtlich des Namens „Landarztquote“ gegeben.

Um die Verhandlungen zum „Masterplan Medizinstudium 2020“ schnell abschließen zu können, wurde die derzeitige GMK-Vorsitzende und Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Hesse, beauftragt, auf der Ministerebene zu einem Gespräch mit der Kultusministerkonferenz (KMK) einzuladen. Die KMK hatte bereits Mitte Juni über den „Masterplan Medizinstudium 2020“ beschieden. Hierzu gab und gibt es bisher keine Verlautbarungen. Laut KMK-Pressestelle werde erst einmal das GMK-Protokoll abgewartet, um dann weitere Schritte einzuleiten. Die Verlautbarungen der GMK wollte die KMK nicht kommentieren. (arn)

GMK-Beschluss

Pressemitteilung des Hartmannbundes