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14.03.2017 // Erhebung

Gesundheitswirtschaft wächst überdurchschnittlich stark

Die zentralen ökonomischen Kennzahlen der Gesundheitswirtschaft weisen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Das geht aus Zahlen der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung für Deutschland hervor, die jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt wird. Demzufolge betrug die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft im Jahr 2016 zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das entspricht einem Gegenwert von 336,4 Milliarden Euro. Im Jahre 2005 lag der Anteil am Bruttoinlandsprodukt noch bei 10,7 Prozent, was 223,4 Milliarden Euro entsprach. Gemessen am absoluten Wert ist das ein Anstieg von 50 Prozent in nur elf Jahren.

Gleichzeitig arbeiten etwa sieben Millionen Menschen im Gesundheitssektor, das sind 16,1 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Darüber hinaus können der deutschen Gesundheitswirtschaft 8,2 Prozent der gesamtdeutschen Exporte zugeschrieben werden, obwohl ein Großteil der Wertschöpfung aus Dienstleistungen am Patienten resultiert. Damit ist der Gesundheitssektor weiterhin von zunehmender Bedeutung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft. (stp)

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