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10.11.2016 // Arzneimitteltests an Demenzkranken

Gröhe: "Wir vertrauen Ärzten und ihrem ethischen Kompass"

Der Bundestag hat gruppennützigen Arzneimitteltest an erwachsenen und nicht einwilligungsfähigen Personen zugestimmt, die selbst keinen Nutzen davon haben, solange bestimmte Bedingungen erfüllt sind. In namentlicher Abstimmung votierte die Mehrheit des Parlaments für eine entsprechende gesetzliche Regelung in der Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG), mit dem eine EU-Verordnung umgesetzt wird. Sie sieht als notwendige Bedingung unter anderem eine verpflichtende ärztliche Beratung vor. Sie könne dem Probanden helfen, einzugrenzen, an welcher Art von Studie er künftig teilnehmen will, warb Bundesgesundheitsminister Gröhe für die Neuregelung. Eine weitere Voraussetzung ist die Vorabeinwilligung des Probanden.

Gröhe betonte in der Lesung, es gehe darum, das Leben von Menschen mit Demenz zu verbessern, die Krankheit besser zu verstehen und irgendwann heilen zu können. Der Schutz der Patienten und der Zugang zu medizinischem Fortschritt dürften sich nicht gegenseitig ausschließen. Eine Verzweckung von Menschen für die Forschung dürfe es allerdings auch weiterhin nicht geben. „Wir vertrauen Ärzten und ihrem ethischen Kompass“, so der Minister.

Das Vierte Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, das die Regelung zu den Arzneimitteltests an Demenzkranken beinhaltet, soll am Freitag vom Bundestag beschlossen werden. (stp)

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