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28.10.2016 // Entscheidung gefallen

Gute Finanzlage und Entnahme aus dem Fonds – Beitragssatz bleibt 2017 stabil

Vielen Unkenrufen zum Trotz: Der Beitragssatz für die meisten gesetzlichen Krankenkassen wird im nächsten Jahr nicht erhöht. Nachdem Bundesgesundheitsminister Gröhe bereits Tage zuvor vor „Panikmache“ im Zusammenhang mit möglicherweise steigenden Beitragssätzen gewarnt hatte, legte er nun den durchschnittlichen Zusatzbeitrag der Kassen auf unveränderte 1,1 Prozentpunkte fest. Entscheidungsgrundlage für diesen Beschluss ist die Mitte Oktober veröffentlichte Prognose des Schätzerkreises, die eine unverändert gute Finanzlage der Kassen vorhersagt. Für das kommende Jahr werden demnach Einnahmen von 214,75 Mrd. Euro erwartet. Dem stehen vermutlich Ausgaben in Höhe von 229,14 Mrd. Euro gegenüber. Dass trotz einer gegenüber dem vergangenen Jahr leicht angestiegenen Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben der Zusatzbeitrag nicht erhöht werden muss, ist vor allem der Entnahme von 1,5 Mio. Euro aus der Reserve des Gesundheitsfonds zu verdanken.

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