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29.06.2016 // Krankenhausvergütung

Hecken: Pay for Performance kommt mit Sicherheit

Eine an der Ergebnisqualität ausgerichtete Vergütung – das sogenannte Pay for Performance – kommt „mit Sicherheit“. Das sagte der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), Josef Hecken, in einem Interview mit der Ärzte Zeitung. Allerdings werde dies noch „mehrere Jahre in Anspruch nehmen“, so Hecken. Weltweit gebe es noch kein einziges funktionierendes System. Qualitätsorientierte Zu- und Abschläge bei der Vergütung seien hingegen leichter realisierbar.

Die Umsetzung von Pay for Performance – was eine konkret und individuell am Behandlungsfgall bemessene  Vergütung der geleisteten Qualität einer Abteilung bedeutet – setze Hecken zufolge voraus, dass die Patientenbehandlung sektorenübergreifend nachverfolgt werden kann, „um zu sehen, welchen Anteil der niedergelassene und der stationäre Bereich jeweils am Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung haben“. Zudem seien belastbare Daten zur Compliance der Patienten sowie eine einheitliche Kodierung erforderlich. (stp)

Interview der Ärzte Zeitung im Josef Hecken


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