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01.03.2016 // AOK-Krankenhausreport 2016

Immer mehr ambulante Leistungen werden im Krankenhaus erbracht

Die zunehmende Anzahl von ambulanten Leistungen, die in Krankenhäusern erbracht werden, führt zu einem ordnungspolitischen „Wildwuchs“. Darauf hat der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem bei der Vorstellung des AOK Krankhausreports 2016 hingewiesen. Er forderte den Gesetzgeber auf, für die historisch gewachsene Vielfalt von Regelungen zur Öffnung des stationären Sektors für ambulante Leistungen in der nächsten Legislaturperiode einen „gemeinsamen Ordnungsplan“ aufzustellen.

Ebenso heterogen wie die Regelungen seien auch die jeweiligen Vergütungsrahmen ausgestaltet. So würden die Leistungen teilweise über Einzelleistungen vergütet, teilweise über Pauschalen, teilweise über das DRG-System. „Hinter dieser Vielfalt steckt kein rationales Ordnungsprinzip“, so Wasem. De facto würden identische Leistungen in verschiedene Rechtsformen verpackt und zudem unterschiedlich vergütet. Ähnliche Unterschiede gebe es auch bei der Bedarfsplanung oder den Wirtschaftlichkeitsprüfungen. Deshalb müsse die Politik an der Schnittstelle zwischen ambulanten und stationären Leistungen endlich einheitliche Spielregeln für alle und einen neuen Ordnungsrahmen vorgeben. (stp)

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Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

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