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Aktuelle Meldungen

27.02.2015 // Krebsregister

Je Meldung fließen 18 Euro

Für Tumordiagnosemeldungen an ein klinisches Krebsregister erhalten Ärzte, Zahnärzte oder Kliniken jeweils 18 Euro. Das hat nach erfolglosen Verhandlungen nun ein Schiedsamt festgelegt. Neben der Tumordiagnose müssen auch Daten zum weiteren Krankheitsverlauf gemeldet werden. Dafür sind weitere acht Euro als Vergütung vorgesehen. Meldungen über Krebstherapie werden mit je fünf Euro vergütet, Meldungen von Ergebnissen pathologischer Untersuchungen mit je vier Euro.

Die Regelung gilt ab sofort und rückwirkend auch für bereits erfolgte Meldungen. Das heißt, Ärzte und Kliniken, die für ihre Meldungen von Tumordiagnosen im vergangenen Jahr keine anderweitige Vergütung bekommen haben, können ihren Aufwand nun ebenfalls geltend machen. Nähere Informationen zum Meldeverfahren halten die Krebsregister der Länder bereit.

Der flächendeckende Ausbau klinischer Krebsregister mit einer bundesweit einheitlichen Registerstruktur soll eine systematische und einheitliche Datenerfassung ermöglichen und somit die Versorgung von Tumorpatienten langfristig verbessern. (stp)

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