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19.10.2015 // Rahmenvorgaben 2016

Kassen geben 1,2 Milliarden Euro mehr für Arzneimittel

Das Finanzvolumen für die Verschreibung von Arzneimitteln steigt im kommenden Jahr um etwa 1,2 Milliarden Euro. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Das entspricht einer Erhöhung um 3,7 Prozent. Um denselben Prozentsatz steigen auch die bundesweiten Anpassungsfaktoren für Heilmittel. Daraus ergibt sich ein Plus von 195 Millionen Euro.

Für die seit 2014 zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C wird ein gesonderter Eurobetrag ausgewiesen. Auf Basis der Ausgabenentwicklung im ersten Halbjahr 2015 einigten sich die Verhandlungspartner für die Jahre 2015 und 2016 auf jeweils 1,4 Milliarden Euro. Dieser Betrag steigere weder das Richtgrößenvolumen, noch gehe er in die fachgruppenspezifischen Richtgrößen ein, betont die KBV in einer Pressemeldung.

Die auf Bundesebene ausgehandelten Rahmenvorgaben bilden die Grundlage für die Verhandlungen der Kassenärztlichen Vereinigungen mit den Krankenkassen über die Höhe der regionalen Ausgabenvolumen.

Weitere Informationen

Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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