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06.02.2015 // Hartmannbund-Umfrage „Assistenzarzt (m/w) 2014“

Kaum Verbesserungen bei den Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen an den Kliniken geben nach wie vor zu einem großen Prozentsatz Anlass zur Klage. Etwa 43 Prozent der Befragten bewerteten ihre Arbeitsbedingungen lediglich als durchschnittlich, 16 Prozent als schlecht und 2,5 Prozent sogar als sehr schlecht. Das hat eine Umfrage des Hartmannbundes unter den Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung ergeben. Auch das Thema Weiterbildung fällt in der zum Jahreswechsel 2014/15 durchgeführten Erhebung nicht durch Bestnoten auf, im Gegenteil: Auch sie hält fast die Hälfte nur für durchschnittlich, und nur ein knappes Drittel für gut (28 Prozent) oder sehr gut (drei Prozent). 20 Prozent hingegen stufen sie als schlecht ein, drei Prozent als sehr schlecht.

Im Kern bestätigten sich allerdings die Erkenntnisse der Erhebung aus dem Jahre 2012: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wesentliches Bedürfnis der jungen Generation, die ihre berufliche Perspektive bevorzugt in der Anstellung und nicht in der Niederlassung sieht. Immerhin jedoch streben nicht mehr so viele ins Ausland. Waren es 2012 noch ein Viertel der Befragten, gaben diesmal "nur" noch 15 Prozent an, später nicht in Deutschland ärztlich tätig werden zu wollen. (stp)

>>> zur Auswertung

>>> Bericht im Deutschen Ärzteblatt (Ausgabe 6/2015)

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