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26.09.2016 // E-Health

KBV beschließt Richtlinie zum Versand elektronischer Arztbriefe

Im Jahr 2017 erhalten Vertragsärzte für den Versand und Erhalt eines elektronischen Arztbriefes 0,55 Euro. Die Pauschale teilt sich in 0,28 Euro für den Sender und 0,27 Euro fü den Empfänger auf. Das sieht eine Richtlinie vor, die die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) beschlossen hat. Sie legt Inhalt und Struktur der Briefe sowie die Abrechnungsmodalitäten fest. Hintergrund ist das E-Health-Gesetz. Darin ist festgelegt, dass die Krankenkassen den Versand von elektronisch übermittelten Arztbriefen mit einer Pauschale fördern, wenn die Übertragung sicher erfolgt und der Papierversand entfällt. Zudem müssen die Briefe mit dem Heilberufsausweis elektronisch signiert sein.

Die Richtlinie sieht vor, dass für den Versand und den Empfang der elektronischen Arztbriefe ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verwendet werden muss, wozu unter anderem das KV-Safenet gehört. Des Weiteren muss ein Praxisverwaltungssystem verwendet werden, das durch die KBV für den elektronischen Arztbrief zertifiziert ist. Der verwendete Kommunikationsdienst muss besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen, wie eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Nachricht sowie die eindeutige Identifizierung von Absender und Empfänger. Diese Voraussetzungen erfüllen laut KBV der Kommunikationsdienst KV-Connect oder der in Schleswig-Holstein zur Verfügung stehende E-Mail-Dienst KV-SafeMail.

Die Splittung der Pauschale begründet die KBV mit dem Umstand, dass sowohl Sender als auch Empfänger des elektronischen Arztbriefes in die technische Infrastruktur investieren müssen. Die Vergütung erfolgt zwar extrabudgetär, allerdings gibt es auf der Versenderseite eine fachgruppenabhängige Obergrenze, die sich an der Anzahl der Behandlungsfälle je Quartal orientiert. Die Förderung ist auf ein Jahr beschränkt. (stp)

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